Freifunk-Node: Clientnetz auf WAN-Schnittstelle

Für meine Freifunk-Installation habe ich 2 WiFi-Repeater vom Typ TP-Link WA850RE. Diese meshen mit Hilfe der Frankfurter Gluon-Firmware in mein Freifunk-Netz, sodass sie das Freifunknetz ohne VPN erweitern. So kann man sie recht „dekorativ“ einfach in die Steckdose stecken.

Nun stand ich aber vor dem Problem, dass auf dem einzigen LAN-Anschluss standardmäßig das WAN-Protokoll liegt, und ich da „so“ nicht an das Freifunk-Client-Netz und damit das Internet drankomme (siehe dazu: ToDo).

Also musste ich den Node entsprechend umkonfigurieren. Mesh-on-Wan muss natürlich deaktiviert sein, wir wollen ja das Clientnetz und nicht das Mesh-Netz.

Dafür muss man sich zunächst per SSH auf den Node verbinden (siehe hier).

Standardmäßig liegt auf dem LAN-Port des WA850RE (eth0) das wan und wan6 netz, welches Aktiv ist. Um das zu deaktivieren, kann man den Autostart dieses Interfaces abstellen:

uci set network.wan.auto='0'
uci set network.wan6.auto='0'

Danach muss man dem Clientnetz noch mitteilen, das es neben bat0 (der Standardbrücke, u.a. für WiFi) noch auf eth0 hört:

uci set network.client.ifname="bat0 eth0"

Mittels einem

uci commit

werden die Änderungen gespeichert.

Allerdings ist das ganze nicht Updatefest, sodass es sich empfiehlt, das automatische Update abzuschalten:

uci set autoupdater.settings.enabled='0'
uci commit

Um alles abzuschließen muss man den Freifunk-Node schließlich einmal neu Starten:

reboot

Und schon sollte man auch am WAN-Port ein Clientnetz haben.

Bei Fragen, Anregungen und Problemen hinterlasst gerne einen Kommentar 🙂